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Profil
Kontakt
Name Altonaer Fechtriege
Adresse

Staatl. Handelsschule Altona
Ohlenkamp 15a
 

Ansprechpartner   Johannes Schultze
Joachim-Sahling-Weg 27
22549 Hamburg
Website www.altonaer-fechtriege.de
Monatsbeitrag Alter Beitrag
Kinder   6-17 10
Schüler/Azubis/
Studenten/Arbeitslose
18+ 13
Erwachsene 18+ 13
Waffen
Anzahl Fechter Alter Anzahl
Kinder 6- 8 5
Jugendliche 9-17 20
Erwachsene 18-39 5
Senioren 39+ 5
Gesamt   35
TrainingszeitenMoDiMiDoFrSaSo
17:00-19:30
19:30-21:30
Informationen

Klein aber oho! Wir bestechen durch Charme, gutes Aussehen, Einfühlungsvermögen und Intelligenz...

Jedoch künden die Annalen schon seit den Gründerzeit von drei magischen Eigenschaften, die vielleicht erklären, warum die Altonaer Fechtriege (A.F.R.) bis heute so unbeugsam und vital geblieben ist. Da ist zuallererst die Liebe zum Ball. Um 1920 waren es Faust- und Völkerball, welche die Geschlechter (denn es fochten nur die Herren, die Damen turnten und trieben Gymnastik) zusammenbrachten (es entstanden zehn Ehen), heute sind es Fußball (z. Zt. ohne Damen) und Basketball (Mädchenpower!). Dann zum zweiten die Trainingszeiten und der Trainingsort: Seit Menschengedenken trainiert die A.F.R. dienstags und freitags in der "Ernst-Schlee-Schule". Dass diese zwischendurch umgezogen ist (von der Königstraße in Altona in den Ohlenkamp in Groß Flottbek) und dass sie sich inzwischen "Handelsschule Altona" nennt, zeigt nur, wie geschickt sich die A.F.R. den wandelnden Zeitumstäden anzupassen verstand. Die dritte Großtradition, das gemeinsame Grünkohlessen an einem kalten Samstagabend im Januar, ist ebenfalls seit Urzeiten belegt.

Im November 1899 als Fechtriege des Altonaer Turnvereins gegründet, hervorgegangen aus einem Heimat- und Wanderverein ("Bubenberg-Altershausen"), dessen Jugendliche lieber die Klinge kreuzen als Schmetterlinge fangen wollten, lebte die A.F.R. mit ihrem 30 bis 40 Mitgliedern, diversen sportlichen und außersportlichen Aktivitäten, kleinen und großen Erfolgen (ein Herr Kadow gelangte unter die zehn Besten des Reichsbundes) bis zum Jahre 1939, als die Nationalsozialisten die kleinen Sportvereine "gleichschalteten". 1954 waren es Heiner Könke, selbst in den dreißiger Jahren deutscher Vize-Juniorenmeister, und Hans Herbert Lorenzen (Sohn des Gründungsmitglieds Anton Lorenzen), welche die Neugründung der A.F.R. aus der schon bestehenden Fechtabteilung der "Großflottbeker-Spielvereinigung" in die Wege leiteten. Der Verein startete 1960 neu mit ca. 30 bis 35 erwachsenen und jugendlichen Mitgliedern.

Schon in den ersten Jahren behauptete sich die A.F.R. innerhalb der Hamburger Vereinslandschaft als konstant dritt- bis viert bester Verein, manchmal waren wir sogar besser, sprich: Hamburger und Norddeutscher Meister. Viele große Turniere (z.B. das "Biedenhander Turnier" in Delmenhorst oder das Karnevalsturnier in Hitzacker) wurden oft von der A.F.R. gewonnen oder zumindest besucht, ein anderes Turnier (das legendäre "32er Degenturnier" für ganz Norddeutschland) richtete die A.F.R. sogar regelmäßig aus.

Was uns heute auszeichnet: die schon seit vielen Jahren von gewissenhaften Trainern (besonders zu erwähnen: Karsten Beeck) geleitete Kinder- und Jugendarbeit, ein traditionelles Adventsturnier ("Alt und Jung" mit Gästen aus anderen Vereinen), eine für nette sportliche Besucher immer offene Freitagabendgestaltung und ein anarchistisches, kollektiv-chaotisches Führungsprinzip (welches die Arbeit einiger weniger heroischer Einzelkämpfer nicht völlig verdecken kann ...).

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